“Es ist schön, wenn sich Gäste im Hotel wohlfühlen.“
„…man lernt nicht nur für den Berufsalltag, sondern auch für das alltägliche Leben!“
Theresa D. (22), Auszubildende im Hotel Albrechtshof in Berlin, über ihre Entscheidung, Hauswirtschafterin zu werden und ihren Arbeitsalltag.
Frau D. schildern Sie bitte kurz Ihren schulischen Werdegang? 
„Nach der Grundschule bin ich auf eine Gesamtschule gegangen, diese habe ich 2005 beendet. Anschließend habe ich mich für das Fachabitur (Fachrichtung Sozialwesen) entschieden, welches ich dann 2008 erfolgreich mit der dem Abschluss „Fachhochschulreife“ absolviert habe.“
Warum haben Sie sich für die Hauswirtschaft entschieden?
„Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil er sehr abwechslungsreich ist. Ob im Umgang mit Menschen, Kochen, Nähen oder Betreuen – der Beruf Hauswirtschafterin ist sehr vielfältig. Außerdem lernt man nicht nur für den Berufsalltag, sondern auch für das alltägliche Leben.“
Wie haben Sie Ihren Ausbildungsbetrieb gefunden und wie zufrieden sind Sie mit ihm?

„Ich bin durch Zufall zu meinem Ausbildungsbetrieb gekommen. Da ich mich über das Berufsbild „Hauswirtschafterin“ informieren wollte, habe ich mir einige Telefonnummern aus dem Internet gesucht. Nachdem ich viel telefoniert hatte, wurde mir gesagt dass im Hotel Albrechtshof jemand für diese Ausbildung gesucht wird. Daraufhin habe ich einen Termin für ein Bewerbungsgespräch bekommen...
Mittlerweile bin ich 1,5 Jahre in dem Betrieb und fühle mich sehr wohl.“
Wie sieht ein normaler Arbeitsalltag bei Ihnen aus?
„Momentan bin ich in der Abteilung Housekeeping.
Mein Tag fängt um 6.30 Uhr an, zuerst werden die Listen (welche Zimmer gereinigt werden müssen) für die Zimmerfrauen erstellt. Anschließend geht es zu dem morgendlichen Meeting, dabei werden die Listen übergeben und weitere wichtige Punkte mit den Zimmerfrauen für den Tag besprochen. Später werden die gereinigten Zimmer kontrolliert, freigeschaltet und eventuell mit kleinen Präsenten bestückt, wie z.B. Pralinen.
Bis zum Mittag müssen die Minibars in den Zimmern kontrolliert und bei Verbrauch aufgefüllt werden. Der Verbrauch wird dann am nächsten Tag an Hand der Listen dokumentiert und ausgerechnet. Zwischendurch kommen natürlich oft Gästewünsche, die wir versuchen zu erfüllen.“
Was macht Ihnen besonders Freude an Ihrer Ausbildung?
„Besonders viel Spaß in meiner Ausbildung macht mir der Umgang mit den Gästen. Es ist schön, wenn sich Gäste im Hotel wohlfühlen. Außerdem ist meine Ausbildung im Hotel abwechslungsreich. Ich durchlaufe viele Abteilungen wie z.B. Housekeeping, Restaurant oder Küche.“
Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft im Bereich der Hauswirtschaft vor?
„In der Zukunft möchte ich als erstes erfolgreich meine Abschlussprüfung absolvieren. Anschließend möchte ich gerne weiter in der Hotellerie arbeiten und eine Arbeitsstelle als Hausdamen-Assistentin bekommen.“





